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afb Application Services AG entwickelt Lösung zur Absatzfinanzierung am Point of Sale für Ostsächsische Sparkasse Dresden

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München, 12.05.2022 – Die Ostsächsische Sparkasse Dresden (OSD) gehört zu den größten deutschen Sparkassen. Zusammen mit der afb Application Services AG, Expertin für die Digitalisierung von Finanzprozessen, hat die OSD eine neuartige Lösung geschaffen, die ihr einen klaren Marktvorteil bei der Absatzfinanzierung verschafft und attraktive Erlöse generiert. Nach Abschluss der erfolgreichen Testphase wird sie künftig auch anderen Sparkassen als Out-of-the-Box-Lösung zur Verfügung stehen.

Als regionale Marktführer müssen Sparkassen stetig ihren Anteil am Konsumentenkreditgeschäft verteidigen. Insbesondere im bedeutenden Segment „Automotive Finance“ konnten sich Captives und weitere herstellerunabhängige Absatzfinanzierer mit attraktiven Angeboten positionieren und Marktanteile gewinnen. Private wie gewerbliche Endkunden erwarten zunehmend Embedded Finance bei größeren Anschaffungen, nicht nur in der Assetklasse Kfz. Hier wird die Finanzierung beim Kauf ergänzend angeboten: transparent aus einer Hand von der eigenen Sparkasse oder Bank. Ebenso erwarten Hersteller und Händler diesen Service von ihrem Finanzinstitut.

Embedded-Finance-Lösung für die Ostsächsische Sparkasse Dresden

Die Ostsächsische Sparkasse Dresden wurde auf afb Application Services aufmerksam, als sie im Zuge der geplanten Systemerneuerung auf der Suche nach einem Lösungsanbieter und Experten für Absatzfinanzierung war. „afb überzeugte uns mit ihrer langjährigen Expertise im Finanzierungsgeschäft, das die unmittelbare Einbindung eines Herstellers oder Händlers ermöglicht – B2B2C oder B2B2B“, erläutert Sven Roch, Leiter Leasinggeschäft und Experte für Absatzfinanzierung bei Ostsächsische Sparkasse Dresden.

In der Vorphase brachte afb seine Beratungskompetenz im Rahmen des Solution Outline and Project Scoping ein. Projektumfang und -anforderungen, fachlich wie zeitlich, wurden schließlich gemeinsam mit dem Kunden erarbeitet und die erforderlichen Schritte bis zum Go-Live geplant. Als entscheidend für den Geschäftserfolg wurde die Customer Journey definiert, die für alle Beteiligten schlank und intuitiv gestaltet sein sollte. Ziel des Projekts war es weiterhin, eine weitgehend automatisierbare Kreditbearbeitung und -entscheidung zu schaffen, mit einer im Hintergrund laufenden Einholung von Bonitätsinformationen – über die für das Geschäft typischen Auskunfteien. Darüber hinaus stand die Schaffung von höchstmöglichem Komfort bei minimaler Datenerfassung im Vertrieb im Fokus: ein verständlicher und intuitiver Aufbau der Bildschirmmasken, sowie die Vermeidung von Medienbrüchen. Ein weiterer Aspekt war die Einhaltung aufsichtlicher Anforderungen (u. a. KYC, MaRisk, BAIT, IT-Security und Datenschutz) und eine Verringerung operationeller Risiken aufgrund der steigenden Vorgaben der Steuerung der IT und ihrer Provider (Generalunternehmer-Ansatz) sowie die Auslagerung des Anwendungsbetriebs. Eine nahtlose Integration in das Core-Banking-System OSPlus war zudem Grundvoraussetzung. Die Prozesse sollten end-to-end für Bestandskunden und Neukunden der Sparkasse optimiert sein, mit einer Entscheidung, die auf Basis der spezifischen Credit Policy der jeweiligen Sparkasse noch während des Beratungsgesprächs dem potenziellen Käufer kommuniziert werden kann. Bisherige Lösungen konnten das nicht leisten.

Zum Einsatz kamen schließlich die für die Absatzfinanzierung relevanten Module der afb Credit Management Solution (afb-CMS). Es handelt sich um ein offenes, modulares Gesamtsystem mit integrierter Prozessautomatisierung, das auch künftig erlaubt, die Prozesse weiter zu optimieren und auf die individuellen Anforderungen dynamisch anzupassen. Die notwendigen Voraussetzungen für medienbruchfreie Prozesse zwischen der afb-Lösung und OSPlus konnten mit der Nutzung der Open Banking API geschaffen werden. Hierbei handelt es sich um eine neue Schnittstellen-Technologie der Finanz Informatik, Core Banking Provider der Sparkassen in Deutschland und Anbieter von OSPlus.

Die von afb Application Services realisierte Lösung ist nun seit März 2021 bei der Ostsächsischen Sparkasse Dresden und auch bei der Sparkasse Pforzheim Calw operativ im Einsatz. Die nun durchgängig digitalen Prozesse haben bereits in den ersten Monaten zu einer Erhöhung des Absatzfinanzierungsgeschäfts um rund zehn Prozent geführt, das mit den bestehenden Ressourcen abgewickelt werden kann. Der Fokus liegt aktuell noch auf dem Finanzierungsgeschäft von Kraftfahrzeugen und Fotovoltaikanlagen, soll aber durch die Anbindung weiterer Hersteller und Händler diversifiziert werden.

Für Sparkassen ergeben sich mit der neuen Lösung eine Intensivierung der Kundenbeziehungen sowie die zusätzliche oder Rück-Gewinnung von Kunden und dies sowohl bei Herstellern und Händlern als auch deren Kunden. Die Ostsächsische Sparkasse Dresden hat mit diesem erfolgreichen Pilotprojekt einen Maßstab für andere Sparkassen gesetzt, die ebenfalls schnell und effizient ihr Absatzfinanzierungsgeschäft ausbauen wollen. Die bereits erprobte Lösung steht diesen nun out-of-the-box zur Verfügung.

„Unser Ziel war es, medienbruchfreie Prozesse zu schaffen, um schneller auf Anfragen reagieren und diese reibungslos abwickeln zu können“, erklärt Sven Roch, Leiter Leasinggeschäft und Experte für Absatzfinanzierung bei Ostsächsische Sparkasse Dresden. „Mit afb Application Services hatten wir einen erfahrenen Experten an Bord, der uns nicht nur ein zukunftssicheres System bot, sondern auch im Projekt sogleich das nötige Verständnis für die Spezifika einer Sparkasse an den Tag gelegt hat.“

„Bei der Absatzfinanzierung am Point of Sale war für Sparkassen bisher noch Luft nach oben. Wir freuen uns daher sehr, dass wir dieses Leuchtturm-Projekt gemeinsam mit Ostsächsische Sparkasse Dresden realisieren durften. Hiervon können nun auch andere Sparkassen profitieren“, so Philipp Oberleitner, Vorstandsmitglied bei afb Application Services.

Die ausführliche Case Study steht kostenfrei zum Download bereit unter:

Zur Case Study

 

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